Am Himmel · News
Das Logo von www.astronomie.info: astro-info mit dem '!'
Am Himmel · News
 
Astrolexikon
 
Finsternisse
 
Planetarium
 
Sternbilder
 
Schweiz
 
Deutschland
  

Sonne · Mond · Blick zum Mond

Sonnenlauf
Aktuelles Bild der Sonne  Aufgang   Untergang 
29. April6h13m20h34m
06. Mai6h02m20h44m
13. Mai5h52m20h53m
20. Mai5h43m21h02m
27. Mai5h37m21h10m
Auf- und Untergänge für Zürich.
Andere Orte auf der gesamten Welt.

Sonne

Sonnenflecken

Ausgerüstet mit Spezialfiltern lassen sich auf der Sonnenoberfläche dunkle Flecken beobachten, die sich in ihrer Zahl und Form im Laufe der Tage verändern. Alle 11 Jahre gibt es ein Maximum dieser Sonnenaktivität. Im Laufe des letzten Jahres erreichte diese Aktivität wiederum das Maximum, deshalb lohnt sich weiterhin ein Blick zur Sonne. Vorsicht: Beobachten Sie nie die Sonne ohne spezielle Sonnenfilter! Ein Blick durch ein ungeschütztes Fernrohr oder einen Feldstecher kann zur Erblindung führen.

Einige Sternwarten bieten deshalb spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages. Am Besten erkundigen Sie Sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich aktualisiert wird.


Mondphasen
Aktuelle Mondphase, gegebenenfalls mit gedrückter [shift]-Taste Seite neu laden. © CalSKY Mondphase
07. MaiVollmond, Mond steht am Nachthimmel.Vollmond
15. MaiLetztes Viertel, Mond steht am Morgenhimmel.Letztes Viertel
23. MaiNeumond, Mond steht am Taghimmel.Neumond
30. MaiErstes Viertel, Mond steht am Abendhimmel.Erstes Viertel

Mond

Beobachtung

Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.

Sie können sich bei CalSKY von astro!nfo online einen Kalender von Sonnen- und Mondaufgängen speziell für Ihren Wohnort berechnen lassen.


Die tägliche Mondphase für den gesamten Monat. Führen Sie die Maus auf die Mondbilder, um die Zeiten von Auf- und Untergang des Mondes in Zürich zu sehen. Ebenso zeigen die Sternchen (*) den Tag mit Halb-, Neu- oder Vollmond an.
Mai 2001
MoTuWeThFrSaSu
  Rise : 13h06m Set : 3h33m (Leo)    Rise : 14h23m Set : 4h07m (Leo)    Rise : 15h40m Set : 4h37m (Vir)    Rise : 16h56m Set : 5h03m (Vir)    Rise : 18h12m Set : 5h27m (Vir)    Rise : 19h27m Set : 5h51m (Vir)
 Rise : 20h40m Set : 6h17m (Lib)  15h52.5m Full Moon  Rise : 21h52m Set : 6h45m (Lib)    Rise : 23h00m Set : 7h17m (Sco)    Rise : --h--m Set : 7h55m (Oph)    Rise : 0h02m Set : 8h39m (Sgr)    Rise : 0h57m Set : 9h30m (Sgr)    Rise : 1h43m Set : 10h27m (Sgr)
 Rise : 2h21m Set : 11h27m (Cap)    Rise : 2h53m Set : 12h29m (Cap)  12h10.6m Last Quarter  Rise : 3h20m Set : 13h32m (Aqr)    Rise : 3h43m Set : 14h37m (Aqr)    Rise : 4h05m Set : 15h41m (Psc)    Rise : 4h26m Set : 16h48m (Cet)    Rise : 4h47m Set : 17h56m (Psc)
 Rise : 5h10m Set : 19h07m (Cet)    Rise : 5h36m Set : 20h20m (Tau)    Rise : 6h07m Set : 21h34m (Tau)   4h46.0m New Moon  Rise : 6h45m Set : 22h46m (Tau)    Rise : 7h33m Set : 23h52m (Gem)    Rise : 8h32m Set : --h--m (Gem)    Rise : 9h40m Set : 0h48m (Cnc)
 Rise : 10h55m Set : 1h34m (Leo)    Rise : 12h12m Set : 2h12m (Leo)    Rise : 13h29m Set : 2h42m (Leo)   0h09.1m First Quarter  Rise : 14h44m Set : 3h08m (Vir)      

 


Arnold Barmettler

Blick zum Mond

Der Mond ist uns so nahe, dass der Blick durch das Teleskop einer Volkssternwarte Details zeigt, wie sie bei anderen Körpern des Sonnensystems nur mit Raumsonden auszumachen sind. Da zwei der Redaktoren des Monatsbulletins (Brodbeck, Heck) auch Führungen an der Urania-Sternwarte Zürich durchführen, stellen wir an dieser Stelle jeweils eine Oberflächenformation vor, die mit dem Teleskop der Urania-Sternwarte fotografiert wurde, und die jede Besucherin und jeder Besucher bei geeigneter Mondphase selbst im Teleskop sehen kann.

 
Nordrand des Mare Imbriums auf dem Mond. Weitere Details finden Sie im Text. Zur Vergrösserung. © R. Brodbeck
 

Die Mondoberfläche teilt sich grob in die helleren Hochländer und die "Meere" auf. Die letzteren sind riesige Einschlagsbecken, die vor ca. 3.5 Milliarden Jahren von Lava (flüssigem Gestein) überflutet wurden. Das Gestein ist längst erstarrt und bildet heute eine dunkle Tiefebene. Der Blick auf das Foto links zeigt den Nordrand einer solchen Tiefebene, das Mare Imbrium, das gerade den Sonnenaufgang erlebt. Die Gebiete rechts im Bild liegen noch im Schatten. In der rechten unteren Ecke wird bereits ein einsam aus der Ebene aufragender Berg vom Sonnenlicht getroffen. Vor dem eigentlichen "Ufer" des Mare Imbrium liegen weitere Berge wie Inseln in der Tiefebene: die "Montes Recti". Die verstreuten "Löcher" in der Tiefebene sind Einschlagskrater.

Das Bild hat eine Breite von ca. 1200 Kilometer. Bei 600 Pixel Breite (grosse Version) ergibt das eine Pixelgrösse von 2x2 Kilometer. Die Aufnahme wurde am 3. April 2001, um 19 Uhr MESZ mit einer Digitalkamera am grossen Linsenteleskop der Urania-Sternware Zürich (30 cm Objektivdurchmesser, 5 m Brennweite) vom Autor gemacht.

Unter guten Bedingungen kann man mit dem Urania-Teleskop durchaus Details bis 1 Kilometer Ausdehnung auf dem Mond erkennen. Das abgebildete Gebiet sieht man am Besten am 11. Tag nach Neumond.

Roland Brodbeck



Top of Page

12.10.2001 12:02 Uhr, Arnold Barmettler

astro!nfo