Sternenhimmel
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Monats-Sternkarte
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| Datum | Zeit |
| 1. Dezember | 6h |
| 15. Dezember | 5h |
| 31. Dezember | 4h |
| 15. Januar | 3h |
| 31. Januar | 2h |
| 15. Februar | 1h |
| 28. Februar | 24h |
| 15. März | 23h |
| 1. April | 23h |
| 15. April | 22h |
| 30. April | 21h |
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Im Frühjahr steht das bekannteste und wohl am leichtesten auffindbare Sternbild, der grosse Wagen oder grosse Bär, fast senkrecht über uns. Verlängert man die der Deichsel abgewandte kurze Seite des Wagens in die eine Richtung, so trifft man auf den Polarstern. Verlängert man dieselbe Wagenseite in die entgegengesetzte Richtung, so führt die Linie geradewegs zum Sternbild Löwe (lernen Sie mehr zu diesem Sternbild). Auffällig ist der Hauptstern des Löwen, Regulus. Regulus ist 70 Lichtjahre entfernt und ist eine im Vergleich zu unserem Tagesgestirn 150 mal stärkere Sonne.
Sternkarte
Die Sternkarte zeigt den gesamten Himmel, dargestellt für die Zeiten in der linksstehenden Tabelle. Das helle grüne Kreuz in der Bildmitte symbolisiert den Zenit, den Punkt genau über ihrem Kopf. Um den Himmel in Südrichtung zu beobachten, halten Sie die Sternkarte so, wie sie auf dem Bildschirm erscheint, d.h. mit dem grünen Richtungsindikator 'S' gegen unten. Sie können dann die Sternbilder unterhalb des Zenits identifizieren.
Für die Beobachtung der anderen Himmelsrichtungen sollten Sie die Sternkarte ausdrucken und die Karte drehen, so dass jeweils der gewünschte Richtungsindikator nach unten
weist.
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Der Sternenhimmel über Mitteleuropa. Die Sterne wurden für die
Abende im April dargestellt. Die beiden hellen Planeten
Jupiter und
Saturn stehen im Sternbild Stier (nicht dargestellt). Falls Sie Benutzer von Netscape sind, können Sie den Namen des hellen Sternes unter Ihrem Mauszeiger in der Statuszeile Ihres Browsers ablesen. © A. Barmettler.
Löwe - Fenster zum intergalaktischen Raum
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Galaxiengruppe M66 (unten links), M65 (rechts) und NGC 3628 im Sternbild Löwe. Danke einer Helligkeit von etwa 10 mag kann die Gruppe bereits im Amateurteleskop oder in Ihrer Sternwarte gesehen werden. © A.
Barmettler/CalSKY/DSS.
Das Sternbild Löwe war schon im Altertum bekannt. Es bildet eine markante Figur in einer sonst an auffälligen Sternen armen Himmelsgegend. Die scheinbare Bahn der Sonne am Himmel - die Ekliptik - führt durch den Löwen. Somit halten sich auch die Planeten und der Mond in, besser gesagt vor dem Löwen auf. Regulus liegt ziemlich genau auf der Ekliptik. Somit wird er gelegentlich vom Mond, in seltenen Fällen sogar von Planeten bedeckt. Wärend die Sonne und die Paneten nur Lichtminuten bis wenige Lichtstunden entfernt sind, ist Regulus 68 Lichtjahre entfernt. Aus dieser Distanz gesehen, wäre unsere Sonne gerade noch knapp von blossem Auge zu erkennen. Regulus muss deshalb eine stärker leuchtende Sonne als die unsere sein. In der Tat würde Regulus die Helligkeit unserer Sonne um das Hundertfache übertreffen, stände er an ihrer Stelle.
Blickt man in die Richtung des Sternbildes Löwe, so geht der Blick "nach oben" aus der Ebene unserer Galaxis hinaus. Entlang dieser Blickrichtung findet man schon nach wenigen tausend Lichtjahren Distanz kaum mehr Sterne unserer Milchstrasse. Zum Vergleich: Die Mitte der Galaxis ist etwa 30'000 Lichtjahre entfernt. Hinter den Sternen des Löwen beginnt somit der Raum zwischen den Galaxien, der intergalaktische Raum. Der Blick ist somit frei, um andere Galaxien zu sehen. In etwa 30 Millionen Lichtjahren Distanz findet man einen Galaxihaufen, dessen 4 hellste Mitglieder (M65, M66, M95, M96) bereits im Amateurfernrohr als schwach schimmernde Flecken zu sehen sind.
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