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Sternenhimmel


Monats-Sternkarte
DatumZeit
1. November6h
15. November5h
1. Dezember4h
15. Dezember3h
1. Januar2h
15. Januar1h
1. Februar24h
15. Februar23h
1. März22h
15. März21h
31. März21h

Sternkarte

Die Sternkarte zeigt den gesamten Himmel dargestellt für die Zeiten in der linksstehenden Tabelle. Das helle grüne Kreuz in der Bildmitte symbolisiert den Zenit, den Punkt genau über ihrem Kopf. Um den Himmel in Südrichtung zu beobachten, halten Sie die Sternkarte so, wie sie auf dem Bildschirm erscheint, d.h. mit dem grünen Richtungsindikator 'S' gegen unten. Sie können dann die Sternbilder unterhalb des Zenits identifizieren.
Für die Beobachtung der anderen Himmelsrichtungen sollten Sie die Sternkarte ausdrucken und die Karte drehen, so dass jeweils der gewünschte Richtungsindikator nach unten weist.


Sternenhimmel von CalSKY
Der Sternenhimmel über Mitteleuropa. Die Sterne wurden für die Abende im März dargestellt. Die beiden hellen Planeten Jupiter und Saturn stehen im Sternbild Stier (nicht dargestellt). Falls Sie Benutzer von Netscape sind, können Sie den Namen des hellen Sternes unter Ihrem Mauszeiger in der Statuszeile Ihres Browsers ablesen. © A. Barmettler.

Zwillinge

 Sternbilder Zwillinge und Kleiner Hund. (c) R. Brodbeck

Sternbilder Zwillinge und Kleiner Hund. © R. Brodbeck

Die Zwillinge sind ein Sternbild, das auf die griechische Mythologie zurückzuführen ist. Kastor und Pollux waren Zwillinge. Pollux war unsterblich und Kastor sterblich. Nachdem Kastor gestorben war, teilten sich die Zwillinge das Los. Sie verbringen nun abwechslungsweise einen Tag auf dem Olymp und in der Unterwelt. Am Himmel kann man das Sternbild leicht finden. Zwei helle Sterne im Abstand einer ausgestreckten Faust markieren die Köpfe der Zwillinge. Sie tragen die Namen der beiden mythischen Zwillinge: Der nördlichere Stern heisst Kastor, der südlichere Pollux. Im März sind sie nach Einbruch der Nacht hoch im Süden zu finden.

Die scheinbare Bahn der Sonne, die Ekliptik, führt südlich an Kastor und Pollux vorbei. Deshalb ist ein Tierkreiszeichen nach ihnen benannt, das die Sonne zwischen dem 21 Mai und 21 Juni durchläuft. Das Sternbild Zwilling wird von der Sonne vom 21. Juni bis zum 20. Juli durchwandert. In der Antike erreichte die Sonne ihren höchsten Stand zur Sommersonnenwende südlich von Kastor und Pollux. In unseren Tagen ist dieser Punkt nun auf der gegenüberliegenden Seite des Sternbildes zu finden; bereits kapp auf dem Gebiet des Sternbildes Stier.

Kastor ist ein Stern in 52 Lichtjahren Entfernung. Er wird, besonders wenn der Himmel etwas dunstig ist und nur noch die hellsten Sterne durchschimmern, gerne in den Führungen der Sternwarten gezeigt. Im Teleskop zeigt sich Kastor als System aus zwei Sonnen, die sich in 500 Jahren einmal umkreisen. Beide sind nochmals enge Doppelsterne mit Umlaufzeiten von 9 und 3 Tagen. Pollux ist wie unsere Sonne ein Einzelstern, der bereits am Ende seiner Entwicklung angelangt ist. Der in 34 Lichtjahren Entfernung stehende rote Riese übertrifft den Durchmesser unserer Sonne um das Fünffache.


Prokyon im kleinen Hund

Ein Stück unterhalb der Zwillinge findet man einen einzelnen hellen Stern (Prokyon) in einem sonst an hellen Sternen armen Gebiet. Er markiert das Sternbild des kleinen Hundes, der zusammen mit dem grossen Hund den Orion auf der Jagd begleitet. Prokyon ist mit 11.4 Lichtjahren Distanz ein Nachbar unserer Sonne und bewegt sich für einen Fixstern relativ rasch über den Sternenhimmel: In 1400 Jahren wandert er etwa so weit wie der Winkeldurchmesser des Vollmondes. Auch Prokyon ist ein Doppelstern. Jedoch ging hier einer der beiden Sonnen der Kernbrennstoff bereits aus, und sie umkreist nun als weisser Zwerg alle 41 Jahre die noch intakte Sonne. Prokyon übertrifft die Leuchtkraft unserer Sonne um das Siebenfache. Amateurteleskope mit hervorragenden Abbildungsqualitäten können den weissen Zwerg (Prokyon B) als kleines Sternchen unmittelbar neben dem sehr hellen Prokyon A zeigen.



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12.10.2001 12:02 Uhr, Arnold Barmettler

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