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Diese zwei Bilder der Oberfläche des Jupitermondes Io wurden am 26. Februar 2001 von der NASA veröffentlicht. Sie wurden von der Raumsonde Galileo aufgenommen und erfassen eine Eruption von Catena Tvashtar. Auf den Bildern sieht man eine Änderung des Ortes des Ausflusses der heissen Lava (flüssiges Gestein) über eine Zeitdauer von ein paar Monaten. Das Bild unten wurde am 26.11.1999, das Bild oben am 22.2. 2000 gemacht. Die Bildbreite beträgt ca. 100 km. Der Jupitermond Io wird durch Gezeitenkräfte erwärmt. Deshalb ist Io die vulkanisch aktivste Welt im Sonnensystem, obwohl Io nur etwa so gross ist wie der Mond der Erde (Quelle: JPL/NASA). rbr 1.3.2001. |
Eine Galaxie von der Kante gesehen: Dieses Bild der 55 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie NGC 4013 wurde vom um die Erde kreisenden Teleskop Hubble gemacht. Das Besondere an NGC4013 ist, dass wir die unserer Milchstrasse ähnliche Galaxie genau von der Kante sehen. Typischerweise besteht eine grosse Spiralgalaxie wie NGC 4013 aus 100 Milliarden Sonnen oder mehr. Dazwischen findet man auch Gas und Staub, der sich vorwiegend in einer relativ dünne Scheibe in der Symmetrieebene der Galaxie befindet. Dieses Gas und der Staub treten im Bild von NGC4013 als dunkler Balken in Erscheinung, der den Blick auf die Sterne der Galaxie z.T. versperrt (Quelle: Space Telescope Science Institute STScI, NASA). rbr 1.3.2001. |
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| News | |||||||||||||
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Mond um Asteroid Sylvia entdeckt
Mitte Februar entdeckten Astronomen mit dem 10-m-Teleskop Keck II auf dem erloschenen Schildvulkan Mauna Kea in Hawai'i einen kleinen Mond um den 1866 entdeckten Kleinplaneten 87 Sylvia.
Erste Abschätzungen der Grösse des Möndleins ergeben einen Durchmesser von nur 7 km und
ein Abstand von 1'200 km von Sylvia.
Evidenz für katastrophalen Einschlag vor 250 Millionen Jahren
Geochemische Untersuchungen an Edelgasen in rund 250 Millionen Jahre alten Gesteinen deuten darauf hin, dass zu dieser Zeit, dem Übergang von Erdaltertum ins Erdmittelalter ( Perm/Trias-Grenze) ein katastrophaler Einschlag eines extraterrestrischen Körpers stattgefunden hat. Weitere Schwierigkeiten mit "Stardust"Die erste Mission, die Materie von einem Kometen zur Erde zurückbringen soll, ist weiterhin in Schwierigkeiten. Erst kürzlich war es gelungen, das Kameraobjektiv von einem unbekannten Kondensat zu befreien. Nun bereitet ein unerklärliches Verhalten der Lagekontrolltriebwerke den Ingenieuren neues Kopfzerbrechen. Jedesmal wenn eine Steuerdüse das Kommando erhält, kurz zu zünden, tut sie dies zweimal hintereinander anstatt nur einmal. Es gelang bisher nicht, dieses Verhalten am Boden zu simulieren. Doch nach Tom Duxbury, dem Projektmanager von Stardust, sei die Mission deswegen nicht in Gefahr. (Quelle: CNN), rbr, 22. 2. 2001Neue Karte von Pluto
Pluto wird von seinem halb so grossen Mond Charon in nur 6.38 Tagen umlaufen, wobei Pluto und Charon sich immer die gleiche Seite zuwenden. Dabei kommt es auch zu Bedeckungen von Pluto durch Charon, wobei die Gesamthelligkeit des Systems zurückgeht. 11 weitere Jupitermonde entdeckt Astronomen der Universität von Hawai'i haben mit dem 2.2-m-Teleskop auf dem Mauna Kea 11 weitere Monde des Planeten Jupiter entdeckt. Damit kennt man jetzt 28 natürliche Satelliten des Gasriesen. Cassini erspäht Jupitermond Himalia
Die Saturnsonde Cassini hat bei ihrem Vorbeiflug an Jupiter den 1904 entdeckten Jupitermond Himalia aufgenommen. Kleine Chance auf einen Weihnachtskometen für 2001Der am 20. Dezember von LINEAR entdeckte Komet C/2000 WM1 (LINEAR) könnte möglicherweise um den Jahreswechsel 2001/02 von blossem Auge gesehen werden. Allerdings werden dann nur diejenigen den Kometen sehen, die Ihre Ferien weit im Süden verbringen werden. Denn ab Mitte Dezember 2001 wird der Komet nicht mehr vom deutschen Sprachraum aus beobachtbar sein, unabhängig von seiner Helligkeit. Helligkeitsprognosen für Kometen sind sehr schwierig.
Erst im Herbst 2001 wird man etwas verlässlicher sagen können, ob es
sich tatsächlich um einen leicht auffindbaren Kometen handeln wird.
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Neues Datum für Mir DeorbitingVoraussichtlich wird nun die russische Raumstation MIR am 23. März in die Erdatmosphäre gesteuert. Die russische Bodenstation hat am 22. März 2001 erfolgreich die Kontrolle über die Raumstation Mir zurück gewonnen und konnte die Station stabilisieren. Es steht im Moment genügend Energie zur Verfügung, um die Triebwerke zur Stabilisierung der vorher langsam rotierenden Station zu betreiben. Allerdings arbeitet der Bordcomputer nur teilweise. Nach einer Sprecherin, Olga Soshnikova, sende der Computer Daten zur Erde aber empfängt keine Daten von der Erde. Die Raumstation kreist im Moment 220 Kilometer über dem Boden und soll am Freitag, 23.3.2000, über dem Pazifik in die Erdatmosphäre gesteuert werden (Quelle: CNN). Mehr dazu in unserem Mir-Artikel. rbr, 22.3.2001 Hinweise auf eine nasse Vergangenheit des Jupitermondes GanymedHelles, flaches Gelände in langen Streifen auf der Oberfläche von Jupiters eisigem Mond Ganymede deutet darauf hin, dass Wasser oder Schlamm dort vor ungefähr einer Milliarde Jahren an die Oberfläche trat. Dieses helle Gelände - seit langem zugefroren - liegt gleichmäßig in Abflussrinnen, die ungefähr ein Kilometer tiefer liegen, als Ganymeds dunkles, mit Kratern bedecktes Gelände. Ganymed ist der größte Mond im Sonnensystem und grösser als die Planeten Merkur und Pluto. Die Rollen, die Vulkanismus und andere tektonische Aktivitäten gespielt haben, sind über Jahre diskutiert worden. Die neu aus Daten der Raumsonden Voyager und Galileo erstellten Stereo-Bilder deuten auf Vulkanismus als die Hauptursache dieser Abflussrinnen hin. William B. McKinnon, Professor an der Washington University in St. Louis sieht dies als Beweis für eruptiven Ausfluss von Wasser auf Ganymed. Nach McKinnon sehen die Rinnen aus wie Rifttäler, deren Böden mit einer Flüssigkeit aufgefüllt wurden. Langsam fliessende Gletscher könnten die beobachteten Formen nicht erklären. (Quelle: JPL/NASA). rbr, 2.3.2001 Raumfähre Atlantis sicher in Edwards gelandetSchlechtes Wetter zwang das amerikanische Space-Shuttle Atlantis zu einer Landung auf der Luftwaffenbasis Edwards in Kalifornien. Die NASA zieht eine Landung unmittelbar in der Nähe des Startgeländes vor, denn die Überführung eines Space-Shuttles von Kalifornien nach Florida kostet rund eine Million $. Die Hauptaufgabe der 13 Tage dauernden Mission war es, die internationale Raumstation ISS mit dem Modul "Destiny" zu ergänzen. Dies war die erste Mission einer Raumfähre, die von einer Frau - Eileen Collins - kommandiert wurde. Die nächste Mission eines Space-Shuttle ist für den 8. März vorgesehen. (Quelle: NASA), rbr, 22. 2. 2001 Neuartige Methode für stellare Altersbestimmung
Beobachtungen des Spektrums vom Stern CS31082-001 erlaubten erstmals die Spektrallinie von Uran-238 zu erkennen. Die hochauflösenden Sternspektren wurden am Very Large Telescope (VLT) der europäischen Südsternwarte in Chile aufgenommen. Neue Planetensysteme entdeckt
Kürzlich wurde das 55. Exoplantensystem um den sonnenähnlichen Stern HD168433 entdeckt. Die Beobachtungen lassen auf zwei Körper schliessen, die den Stern in 58 Tagen bzw. 4.8 Jahren umkreisen. Beim schnellen Objekt handelt es sich um einen Planeten der beinahe 8x so schwer wie Jupiter ist (7.7 Jupitermassen) und weit innerhalb der Entfernung Erde-Sonne den Stern umläft. Der zweite Körper ist mit 17.2 Jupitermassen bereits ein Brauner Zwerg. Die Massengrenze zwischen Riesenplanten und braunen Zwergen liegt bei 13 Jupitermassen. Drittgrösstes Kuiper-Gürtel-Objekt entdeckt
Astronomen der Universität Hawai'i beobachteten das Ende November 2000 entdeckte Objekt mit der provisorischen Bezeichnung 2000 WR 106 kurz vor dem Jahreswechsel und konnten seinen Durchmesser auf ungefähr 900 km bestimmen. Damit ist der 6.4 Milliarden km entfernte Kleinplanet neben Pluto und seinem Mond Charon das grösste Objekt im Kuiper-Gürtel. |
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| Newsarchiv: | |||||||||||||
| Newsseite: Philipp Heck (Email) und Roland Brodbeck (Email) | |||||||||||||
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