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Erstmals Akkretionsscheibe eines Quasars beobachtet

Polarisationsmessung: Das rote Objekt oben links zeigt einen Quasar, den Kern einer aktiven Galaxie. Staubwolken in der Umgebung verunreinigen die Strahlung der Akkretionsscheibe (oben rechts). Ein Polarisationsfilter (unten) unterdrückt den unpolarisierten Anteil der Staubwolken-Strahlung, der Anteil der Akkretionsscheibe bleibt übrig. Die Forscher können das Spektrum der Akkretionsscheibe ableiten und die theoretischen Modelle bestätigen. Grafik: M. Kishimoto, Wolkenbild M. Schartmann.
Dass sie existieren, beweist die extrem starke Strahlung, die sie aussenden. Ins Innere der aktiven Galaxien, den Quasaren, hineinschauen konnten Astronomen jedoch bisher nicht. Denn sie verbergen sich in riesigen Staubwolken. Im Inneren vermutete man Schwarze Löcher, die Gas und Sterne aus ihrer Umgebung „einsaugen“. Die eingesammelte Materie kreist dann in der so genannten Akkretionsscheibe um den Kern und sendet den größten Anteil der Strahlung der Galaxie aus. Bis vor kurzem nur in der Theorie belegt, konnte eine solche Scheibe erstmals direkt beobachtet werden. 24.07.2008

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Junge Sterne im Milchstrassen-Zentrum

Ein Doppelstern (grün) in der Nähe des Schwarzen Lochs (rot) im Zentrum der Milchstraße, bevor das Paar auseinander gerissen wird. Grafik Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Die Herkunft einer Klasse junger Sterne, die dem Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße besonders nahe sind, scheint durch Computersimulationen geklärt zu sein.
aba. Das Zentrum der Milchstraße ist ein Ort der Extreme: Dort befindet sich ein Schwarzes Loch, um das auf engstem Raum mehr Sterne kreisen als irgendwo sonst in der Galaxis. Besonders nah ist ihm eine Gruppe junger Sterne, die so genannten S-Sterne. Ihre Herkunft war den Astronomen bislang schleierhaft. . . (Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), 22.07.2008

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Deutschlands erstes Satelliten-Aufklärungssystem ist komplett

Start: von SAR-Lupe 5 mit einer russischen Cosmos 3M-Trägerrakete in Plesetsk. Bild OHB-System AG.
Der fünfte deutsche Aufklärungssatellit des SAR-Lupe-Systems wurde heute Morgen erfolgreich vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk südlich von Archangelsk gestartet. Die russische Cosmos 3M-Trägerrakete startete planmäßig um 4:40:09 Uhr MESZ und setzte den Radarsatelliten nach etwa einer halben Stunde in seinem erdnahen Orbit in ca. 500 km Höhe aus.
aba. Nach dem Start von SAR-Lupe 5 zeigte der erste Kontakt zwischen dem Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und dem Satelliten, dass der Satellit ein (OHB/DLR), 22.07.2008

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Jupiter-Waschmittel: Flecken gehen raus

Bildsequenz des Hubble Weltraumteleskops; NASA, ESA, A. Simon-Miller (Goddard Space Flight Center), N. Chanover (New Mexico State University), and G. Orton (Jet Propulsion Laboratory).
Der Grosse Rote Fleck (GRF) ist ein bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannter Antizyklon auf Jupiter. Seit 2006 wird ein „Junior“-Fleck beobachtet, der bereits knapp am GRF vorbei gezogen ist. Weniger Glück hatte ein erst vor wenigen Monaten entdeckter Fleck, der nun vom GRF gefangen wurde und verschwindet.
aba. Die Bildserie entstand mit dem Hubble Weltraumteleskop zwischen Mai und letzter Woche und zeigt die Annäherung der drei Jupiter-Flecken. . . 18.07.2008

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Stern mit der 3,2-Millionenfachen Leuchtkraft der Sonne entdeckt

Der hellste Stern der Milchstrasse? (NASA/JPL-Caltech/L. Oskinova, Universität Potsdam).
Im Zentrum unserer Galaxis haben Forscher der Universität Potsdam einen Stern mit der Helligkeit von 3,2 Millionen Sonnen entdeckt. Der Stern mit der Bezeichnung WR 102ka und dem Übernamen „Pfingstrosennebel-Stern“ ist damit der zweithellste bisher entdeckte Stern nach Eta Carinae, der so hell leuchtet wie 4,5 Millionen Sonnen.
aba. Bisher war Eta Carinae der alleinige Spitzenreiter in der Milchstraße, was die Leuchtkraft betrifft. . . (Universität Potsdam/NASA), 17.07.2008

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Andauernde Flaute bei der Anzahl Sonnenflecken

Der Sonnenzyklus von 1995-2015. Die rasch variierende Kurve zeigt die gemessene Anzahl an Sonnenflecken, die glatten Kurven sind die Vorhersagen. Grafik: D. Hathaway/NASA/MSFC.
Die Sonne befindet sich derzeit am unteren Punkt ihres 11-jährigen Aktivitätszyklus, dem Minimum des Sonnenfleckenzyklus. Obwohl Minima ein normaler Aspekt des Sonnenzyklus sind, wundern sich einige Beobachter über die Länge des andauenden Minimums, das sich nun schon durch das dritte Jahr zieht.
fer. Während eines solaren Maximums sind riesige Sonnenflecken und intensive Sonneneruptionen eine tägliche Erscheinung. Nordlichter erscheinen bis in den deutschsprachigen Raum. Strahlenstürme beschädigen Satelliten. Funkstörungen frustrieren Amateurfunker. . . (NASA), 14.07.2008

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Ist das Universium transparenter als vermutet?

Das MAGIC-Teleskop auf  der Kanarischen Insel La Palma. Foto Karl Mannheim.
Astronomen ist es gelungen, hochenergetische Gammastrahlen eines weit entfernten Quasars auf der Erde nachzuweisen. Weil diese nach einer Strecke von fünf Milliarden Lichtjahren eigentlich schon längst durch Wechselwirkung mit Photonen verloren gegangen sein müssten, wirft diese Entdeckung auch neue Fragen über die Gestalt des Weltalls auf.
aba. Das Wissenschaftsmagazin Science berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die Arbeit der Astronomen aus Würzburg. . . (Julius-Maximilians-Universität Würzburg), 04.07.2008

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Neues vom Merkur

Farbbild des Caloris Basins und der umliegenden Gebiete. Orangefarbene Stellen innerhalb des Caloris Basins zeigen vulkanisch aktive Gebiete. Abbildung: Science/AAAS.
Mit dem Merkur-Vorbeiflug der Messenger-Sonde am 14. Januar 2008 konnten einige Entdeckungen gemacht werden, beispielsweise ist Merkurs Magnetfeld "lebendig" und Vulkanschlote sind im riesigen Caloris Basin des Planeten zu finden. Zudem ist Merkur ist stärker geschrumpft als bisher angenommen.
fer. Dies sind nur einige der neuen Entdeckungen, die das Messenger-Raumschiff der NASA gemacht hat, als es am 14. Januar 2008 am Merkur vorbei flog. . . (NASA), 04.07.2008

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Asteroiden-Explosion im sibirischen Tunguska vor 100 Jahren

Sibirischen Taiga am 30. Juni 1908. Bild: Russ. Akademie der Wissenschaften/L. Kulik.
Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908, explodierte in der Abgeschiedenheit Sibiriens ein Asteroid, der mit bis zu siebzigtausend Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eingedrungen war. Solche Einschläge aus dem All sind selten, aber sie bedeuten eine durchaus reale Gefahr für die Erde.
aba. Der Gesteinsbrocken, der vor 100 Jahren mit der Erde kollidierte, hatte einen Durchmesser von etwa 30 bis 50 Metern. . . (DLR), 30.06.2008

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Mars-Sonde Phoenix: Es muss Eis sein

Im linken Bild sind in der linken unteren Ecke der Grube Dodo-Goldilock helle Körnchen zu erkennen. In der Aufnahme rechts, die einige Tage später gemacht wurde, fehlen diese Körnchen. Bild: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona/Texas A&M University.
Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das weiße Material im Marsboden gefrorenes Wasser ist: Auf Aufnahmen erkennbare helle Körnchen waren einige Tage später verschwunden, also verdunstet. Ebenfalls gefroren vorkommendes Kohlendioxid wäre viel schneller in den gasförmigen Zustand übergegangen.
aba. Die kleinen Brocken aus weißem Material, welche die Weltraum-Kamera im Marsboden entdeckt hat, bestehen aus Eis. Davon gehen Wissenschaftler jetzt mit großer Sicherheit aus. Denn die freigelegten Stücke sind nach nur wenigen Tagen verschwunden. . . (MPS), 24.06.2008

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24.07.2008

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